Archive for the ‘ across the board ’ Category

Manchmal…

… ist Hoffnung wie ein weit entfernter Stern in der Nacht. Man kann ihn kaum erkennen in tiefster Finsterniss und man merkt, dass es ein sehr weiter Weg ist, bis man sich diesem Stern genähert hat. Um mehr von seinem Licht zu sehen, zu fühlen. Ihn deutlicher erkennen. Sich an seinem Licht sogar nähren.
Und dann hat man sein Ziel erreicht und merkt, dass der Stern längst tot ist und man nur in die Vergangenheit geblickt hat.

Neulich im Supermarkt…

Ich stehe abends an der Kasse und vor mir befindet sich eine Gruppe Jugendlicher, die jeder für sich zwar was einkaufen, sich aber auch untereinander zu kennen scheinen. Einer der jüngeren sagt dem Kassierer: „Bon brauche ich nicht.“, als dieser ihm grade eben diesen entgegenstreckt. Und während der Kassierer den Bon also wegschmeißt kommentiert er noch altklug: „Ich rauche doch nicht…“.
Der zweite Jugendliche überlegt kurz und fragt den Jüngeren: „Wieso rauchst Du nicht?“
Woraufhin er dem Älteren antwortet: „Denk doch mal nach. Aus das Bon(g) raucht man doch…“
Der Ältere braucht ein Weilchen und sagt dann: „Egal. Und außerdem heißt es die Bong und nicht das Bon!“
Woraufhin ich mich nicht zurückhalten kann und nur so nebenbei meine: „Abgesehen davon, dass es der Bon und nicht das Bon heißt, hast Du ja anscheinend in der Schule doch noch was gelernt.“

Web2.0 ist schon lange passé. Klugscheißen hoch 3 ist inzwischen angesagt…

Nichtsdestotrotz…

Irgendwie passt dieser Titel nicht zu dem Text, den ich vorhabe oder besser vorhatte zu schreiben, aber obwohl ich nicht so lebendig schreiben kann wie miss.understood, so gut durchdachte Interviews drauf habe wie Johnny Häusler (eigentlich habe ich noch nie jemanden interviewt) oder so vorausschauend die Zukunft mit einem Schuss Sarkasmus, wenn nicht sogar Zynismus vorhersagen kann wie Malte Wedding, habe ich doch immer noch Freude am Schreiben.
Und genauso einen Tag hatte ich letztens wieder:
Wenn mich Freunde und/oder Bekannte fragen, was man unbedingt von Hamburg gesehen haben muss, dann erwarten sie von einem oftmals die sogenannten „Geheimtipps“. Also sowas wie, dass man statt der Hafenrundfahrt lieber eine Alsterfleetfahrt machen sollte, da man dort viel mehr erlebt. Oder dass der Hamburg Dungeon zwar ein tolles Erlebnis ist, aber der Dialog im Dunkeln viel spannender sein kann.
Doch was mich eigentlich wirklich an Hamburg fasziniert sind nicht irgendwelche Sehenswürdigkeiten, wie das Rathaus, die Reeperbahn, die diversen Musicals et cetera, sondern die Menschen, die mit dieser Stadt zu tun haben.
Und dafür muss ich noch nicht einmal sie gesprochen haben, geschweige denn kennen. Ich muss nur einmal am Hauptbahnhof entlangschlendern. Nicht so hektisch wie die ganzen Reisenden, die Angst haben ihren Zug zu verpassen. Ein gemütlicher Gang durch die Wandelhalle von der Spitalerstraße aus, danach ein Linksschwenk Richtung Museum für Kunst und Gewerbe reicht vollkommen aus um einen riesigen Berg an Eindrücken zu erhalten. Es laufen einem soviele Gesichter über den Weg und jedes einzelne scheint dir seine Geschichte zu erzählen:
Du siehst einen Menschen, der sich gestresst aussehend, behende durch die Menschenmenge drängelt, dir entgegenkommen und kannst in seinem Gesicht förmlich lesen, dass er sich auf seinen Feierabend freut und nur schnell durch dieses notwendige Übel muss. Und du musst schmunzeln, weil es dir inzwischen häufiger nicht anders ergeht und du endlich zu Hause ankommen willst um all das hinter dir zu lassen.
Du siehst ein kleines Kind, dass fröhlich ist und von seiner liebevollen Mutter mit dem Kinderwagen durch das Getümmel geschoben wird. Und Du muss unweigerlich mitlächeln, weil Du merkst, dass es die einfachen Dinge sind, die einen erfreuen.
Du triffst auf einen Touristen, der nicht weiß, wie er zum Rathaus kommt und Du erklärst ihm mit Händen und Füßen (er spricht weder deutsch, englisch, französisch oder vietnamesisch), wie er dahin kommt.
Du triffst unverhofft auf einen alten Bekannten, den Du schon Jahre nicht mehr gesehen hast. Unterhältst Dich minutenlang mit ihm und merkst, dass Hamburg trotz seiner Größe in dieser Hinsicht doch ein Dorf ist, denn immer trifft man jemanden, den man kennt.
Aber Du siehst auch diejenigen, die vom Leben gezeichnet sind. Seien es nun einige Bettler, Punks, Junkies. Du siehst in ihr Gesicht und es spricht Bände über das, was sie erlebt haben.

Natürlich kann man all das auch in anderen Städten oder selbst in anderen Orten in Hamburg treffen, aber nirgends findet man es so konzentriert vor. Und keines dieser vielen Gesichter möchte man missen.
Und in diesem Sinne gebe ich Lotto King Karl recht, auch wenn er nicht so mein Fall ist was die Musik angeht:
Hamburg, meine Perle. Du wunderschöne Stadt.

Neulich auf einem Auto entdeckt…

Dieser Spruch hier hat mich zum Schmunzeln gebracht:
bitchin'

Und diesen hier habe ich dann erst entdeckt, nachdem ich den Schnappschuss meines Handys näher betrachtete:
broomin'

Frauen sind die Wurzel allen Ãœbels…

… oder zumindest ist es das neue WordPress Update Ella!
Jawohlja, die hat sich nämlich beim Update beschwert und so musste ich mühsam ein RollBack fahren um Unfug zu retten. Natürlich habe ich vorher ein Backup gezogen (ganz so dumm bin ich ja dann doch nicht).
Aber zur Zeit läuft es noch nicht so ganz rund. Ich werde demnächst wohl ein komplett Update in Betracht ziehen müssen, also Datenbank reinigen und alle Posts und Kommentare nach und nach wieder einfügen.
Whoop-dee-doo. Was man nicht alles für die Sicherheit macht.

Und ohne den da, wäre es mir garnicht aufgefallen, dass Ella schon da ist.