Volkssport Verklagen…

Heute morgen in der Zeitung stoße ich auf der letzten Seite des Hamburger Abendblattes auf folgende Nachricht:

Kitzeln keine Körperverletzung
Prüm – Kitzeln ist keine Körperverletzung und nicht rechtswidrig. Das entschied das Amtsgericht Prüm (Eifel). Es wies die Schmerzensgeld-Klage der Eltern eines Mädchens ab, das sich gestoßen hatte, als es von einer Freundin gekitzelt wurde. (dpa)

An sich nur eine kleine Nachricht der dpa auf der letzten Seite einer Zeitung vom Springer-Verlag. Was mich aber an dieser Nachricht stört ist die Tatsache, dass ein weiterer “Trend” aus den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) über den großen Teich geschwappt ist:
Nämlich wie in der Titelzeile schon erwähnt das Verklagen. Aber nicht das Verklagen an sich stört mich an dieser Tatsache, denn wenn mir ein Ar***loch über den Fuß fährt, während ich an einer Kreuzung – und einer grünen Ampel für mich – die Straße überquere, dann ist es mein gutes Recht den Menschen, der mir über den Fuß gefahren ist, zu verklagen. Aber solche aberwitzigen Klagen, wie sie weiter oben steht, gehen mir dann doch gehörig auf den Senkel. Es ist gut, dass das Amtsgericht die Klage abgewiesen hat, aber ich denke, dass der Schaden, der angerichtet wurde schwer zu beheben ist. Dafür stelle ich mir mal folgendes Szenario vor:

Die Freundschaft der beiden Mädchen wird in die Brüche gehen – wenn es nicht schon geschehen ist. Denn bei solchen Eltern kann ich mir gut vorstellen, dass sie den Kontakt zwischen den Mädchen beenden werden, da
a) es für sie zu peinlich ist oder (und zwar das mathematische)
b) sie zu stolz sind sich zu entschuldigen oder (schon wieder mathematisch)
c) Angst haben, dass ihr Kind *hüstel* schon wieder gekitzelt wird

Abgesehen davon, dass die Eltern des Kitzel-Mädchens den Kontakt abgebrochen haben könnten, da sie nicht wollen, dass ihr Kind mit einem Kind von Klagewütigen weiterhin spielt…

Verrückte Welt…

Tageslinkhistorie…

Heute fasse ich mal etwas kürzer:
Mein erster Klick führt auf hong-an.de (man muss sich ja selbst unterstützen).
Von dort klicke ich auf mein Multiforum um dort nach dem Rechten zu sehen.

Weiter geht es mit meiner Browserspiel-Sucht, die mich zu meinem derzeitigen Spiel Icewars führt. Und den dazugehörigen Foren:
Allianzforum – Allianzen sind Zusammenschlüsse mehrerer Spieler um gemeinsam gegen Feinde zu bestehen. Die Hierarchie kann hierbei auch demokratisch sein, wobei sich herausgestellt hat, dass die Oligarchie in solchen Spielen effektiver ist.
Spielforum – Dies ist zumeist die Kommunikationsplattform um mit anderen Allianzen zu kommunizieren, egal ob man Krieg führt oder nicht. Außerdem bekommt man dort allerlei nützliche (und unnützliche) Informationen zum Spiel und auch zu Sachen, die eigentlich nichts mit dem Spiel zu tun haben.

Auch werden dann noch einige Foren besucht, die zu Spielen gehören, die ich seit langem nicht mehr spiele:
BAT-Forum – Meine erste große Allianz. Ich bin halt ein Nostalgiker
The Dread Realm – Die 111er, früher auch mal unter Active bekannt, zu deren Mitgliedern ich immer noch gute Kontakte pflege
Online Games Forum – Das ehem. offizielle Spielforum (s.o.) zu den alten Spielen. Old School rulez…

Weiter geht’s mit ein wenig Nachrichten und Blogs, die ich regelmäßig lese:
Reuters – Wesentlich besser als das was die Springerpresse mir zu bieten hat.
Spreeblick – Meiner Meinung nach ein hochintelligenter Mensch, der sich viele (manchmal zu viele?) Gedanken zu politischen und gesellschaftlichen Ereignissen macht.
Snap Stuff – Blog von einem Freund/Bekannten/wie-auch-immer.
Cestus Forenblog – Ein Forenblog aufgezogen im Icewars-Forum
My Boring Ass Life – Kevin Smith erzählt aus seinem alltäglichen Leben. Zuweilen sehr unterhaltsam, but a shitload to read…

Und um das ganze dann abzuschließen suche ich noch entweder täglich oder zumindest wöchentlich folgende Webcomics auf:
Van Von Hunter – Parodie auf Fantasy und Manga.
Garfield – Die Katze, die mehr als Australien, was ja zum Glück einer der kleineren Kontinente ist, wiegt.
VG Cats – Videospiele und Katzen, ’nuff said…
Mac Hall – Eine Collegestudenten-WG und ihre (skurillen) Erlebnisse.
Freex – Endlich mal was von Deutschen, auch wenn’s in Englisch geschrieben ist. Draufgekommen bin ich übrigens durch Cestus.

Und dann kommen nach ab und zu diese Seiten dran:
open bc – Netzwerk von Businesskontakten.
SAS 2000 – Homepage meines Abiturjahrganges (ja, auch ich habe so ein komisches Ding gemacht…)
Can’t get enough Futurama – Infos zu meiner Lieblingsfernsehserie, die leider nach der vierten Staffel abgesetzt worden ist.
Popeondope – Site von einem Freund, der zufällig auch mit mir Abitur gemacht hat und nun ein paar lustige Ideen auf seiner Site realisiert…

Falls mir noch was einfällt, das ich vergessen habe, trage ich es später nach.
Und wie ich grade sehe, ist dieser Beitrag doch etwas länger geworden als erwartet… aber naja, irgendwas ist ja schließlich immer…

Arme Sau…

Wie ja einige wissen, bin ich z.Z. ein mehr oder minder fleißiger Student. Und heute ist einer dieser Tage, wo einem der Professor richtig leid tun kann.
Damit meine ich nicht den regulären Lektor, sondern einen Kandidaten auf eine Professorenstelle an meiner Hochschule. Der Mann hat 90 Minuten Zeit ein Thema, das ihm vorgegeben wurde, sachlich und verständlich vorzutragen. Weder hat er die Studenten vorher kennengelernt, noch weiß er den genauen Wissensstand der Studenten. Und nun soll er “eiskalt” über ein Thema in dieser “Probevorlesung” referieren.

Weshalb er eine arme Sau nun sei, fragt sich der geneigte Leser?

Nun, nach der Vorlesung teilt unser regulärer Lehrkörper Bewertungsbögen aus, die wir ausfüllen müssen. D.h. die Zukunft dieses Mannes hängt unter anderem davon ab, wie wir, die Studenten, diese arme Sau beurteilen. Ich weiß nicht, wie ich mich fühlen würde, wenn ich weiß, dass meine Zukunft von Leuten abhängt, die – so stereotyp es auch klingen mag – faul da rumsitzen und mir eigentlich keinerlei Beachtung schenken…

iMac…

Arbeiten mit dem iMac ist ja so toll. Installationen gehen supereinfach, die Tastatur hat einen guten Anschlag, das OS ist um Meilen besser als Windoof (in jedweder Variante), etc. pp. Und doch bleibe ich weiterhin an Windows hängen.

Warum?

Ich habe das Gefühl, dass ich am mac oftmals nicht weiß, wer hier eigentlich der Herr im Hause ist. Der mac oder ich? Ich weiß zwar, dass sich dahinter ein altes, aber gutes UNIX-System befindet, doch von dem, was eigentlich passiert bekomme ich nichts mit. Nicht dass ich ein Kontrollfreak bin, aber wie heißt es so schön: “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.” Und so werde ich wohl nicht darum kommen mich auf Linux zu stürzen, sobald Longhorn draußen ist und WinXP nicht mehr supportet wird. Oder aber es kommt eine weitere Alternative auf, die einfach zu handhaben ist und dennoch genügend Spielraum für die Kontrolle gibt. Klingt zwar wie eine Utopie, aber man darf ja noch träumen…

Hong-An

Auf den Blogging-Zug aufgesprungen…

So, nachdem ich meine Unfugskategorie etwas (ok, SEHR) vernachlässigt habe, will ich das ganze nun mit diesem Blog-Tool kompensieren und zumindest einmal wöchentlich was posten.

Gruß
Hong-An

PS: Den alten Unfug findet Ihr hier